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Jhretzeit
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gefüttert hatte, heulte einige Tage und wimmerte, und eines Morgens lag er todt unter den Fenſtern des Schloſſes.
Als der Frühling kam, die Auen neu ergrünten, da zog es den Grafen mehr denn einmal hin nach jenem Berggarten, nach jener Ein⸗ ſamkeit. Hier war die Stelle, die einſt ſein Jugendtraum ihm zeigte. Wie war doch dieſer Traum zur Wahrheit geworden! Geſehen und gehört hatte Ludwig lebensvolles Gewühl der Straßen und Märkte großer Städte, Waffenlärm der Heerlager, berghohe Meereswogen, Stürme und ruhige See— hohe Burgen und Schlöſſer, ſtille Thäler — und zuletzt— die Siedlerklauſe dort im ſtillen Schloß, hier die dunkelſchattende Kaſtanienallee— ein einſames Grab, und in dieſes Grab hinabgeſenkt alles Ringen und Streben, alles Jubeln und Ban⸗ gen, alles Hoffen und Fürchten eines langen Erdendaſeins— all' ſein Glück.
Alles hatte ſich erfüllt, Alles— und er ſtand am Ziele. Sanft elegiſch war ſeine Stimmung, und ſie fand die verwandten Klänge im ſtillen Weben der Natur, durch deren hellſte, ſonnigſte Lenzespracht doch bisweilen Ahnungen wehen, die des Menſchen Herz mit Schauern durchrießeln.
Die Neigung zum Wohlthun blieb ihm durch alle Jahre hin⸗ durch, die ihm noch zu leben vergönnt waren. Mit Geſchenken an Arme feierte er Sophiens Todestag, mit Geſchenken an Arme den Geburtstag des Landesherrn, ja, ſelbſt als Leonardus van der Valck ſpendete er noch Liebesgaben nach verſchiedenen Orten hin, von denen ihm immer noch Bitten zugingen. Auch Vincenz Martinus war nicht völlig in den Hintergrund getreten. Eine Stelle im letzten Briefe, den der Graf von ihm erhielt, lautete:
„O mein geliebter Vetter! Wir werden alt, wie lange wollen wir noch mit einander Brieferwechſeln? Deine letzte geehrte Zuſchrift traf mich nicht mehr in Amſterdam, ich wohne ſeit Jahr und Tag hier in Leiden, allwo nach dem deutſchen Scherzwort der König David geboren iſt, vergleiche Pſalm 38, Vers 18. Allhie bin ich Pfarrer, wohlbeſtallter, und bete täglich auf das Allerfleißigſte zu den lieben Gottesheiligen auch für dich, geliebter Leonardus. Neues weiß ich dir aus Amſterdam nicht zu melden; daß dein alter Seekapitän Richart Fluit in der That und gegen menſchliches Vermuthen von


