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Die Stimme verſagte der Sterbenden— das reine Herz hörte auf zu ſchlagen, ihr Auge brach. Ludwig küßte ſeiner Verklärten die brechenden Augen zu, hielt ſie noch eine Weile in ſeinen Armen, dann ließ er ſie ſanft in die weichen Kiſſen niederſinken und ſtieß einen lau⸗ ten dumpfen Schrei des Schmerzes aus, indem er beſinnungs⸗ los zu Boden ſank. Der Tag war der fünfundzwanzigſte Novem⸗ ber. Am vierundzwanzigſten November war Ottoline geſtorben. Ob ſie einander droben begegneten, die beiden guten Genien des armen Grafen?—
Es war vollbracht, und was noch zu vollbringen war, mußte gleich⸗ falls geſchehen. Ludwig ließ Alles durch die Bedienung und den ſchnell herbeigerufenen Geſchäftsführer beſorgen und anordnen. Er ſelbſt war ohne Macht, ohne Kraft, ohne Willen, faſt ohne Beſinnung. Ach, wie marterten und peinigten ihn die dringenden und doch nöthigen Fragen und alle die Anordnungen, die ſolch ein Trauerfall hervorruft!
Tief verſenkt in ſtarres, ſchmerzliches Hinbrüten ſaß er da, ganz verloren in Erinnerungen an das ſelige Einſt, und jetzt— jetzt fand er auch mit Einemmale die Erinnerung wieder an das ſtille, ihm ſo heilige Grab, und an jene Schattenallee im hochgelegenen Berges⸗ hain, wie er letzteren einſt im Traume geſchaut, in Ottolinens Schloß geſchaut, und wie er— ſo wunderbar ihn ſelbſt beſaß.— Hier die Klauſe, dort die Grabeszelle! ſo ſtand der Gedanke feſt in ihm, und ſo führte er ihn auch aus.
Wortkarg, zurückhaltender als je, einſam und allein ſtand der Graf da. Keines Freundes tröſtender Zuſpruch konnte ihn erreichen, keine Theilnahme ihn aufrichten. Willenlos ließ er geſchehen, was nicht zu ändern war, todtkrank weilte er beſtändig in ſeinem Zimmer, in ſtum⸗ mem und darum doppelt unſäglichem Schmerz.
Und in dieſe ſchmerzliche Stille trat nun die Außenwelt mit ihren Anſprüchen, mit ihrer Allwiſſenheit; die Außenwelt, die da Buch führt über Leben und Sterben, über Sein oder Nichtſein. Des Ortes Küſter kam, vom Geiſtlichen entſendet, mit dem Kirchenbuche. Eine Verſtorbene, die lebend nie ſeiner Kirche bedurft, nie derſelben begehrt, mußte in das Kirchenbuch mit Namen und Datum, mit Jahr und Tag, mit Alter und Heimath eingetragen werden! Ludwig war in


