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Namen der Dame, Namen der Dame! rief der Graf in großer Betroffenheit.
„In Betreff anderweiter Gegenſtände iſt keine andere gültige Form einzurichten, als die, daß Euer Gnaden in Gegenwart zweier Zeugen eine Schenkung unter den Lebenden machen, wobei die Dame gegen⸗ wärtig iſt und ſagt: Ich nehme dieſe Schenkung an.“
„Letzteres hat jedoch nach hieſigen Geſetzen nur Rechtskraft und Rechtsgültigkeit, wenn die Schenkung unter 300 Ducaten beträgt. Ueber dieſe Summe hinaus iſt die Schenkung nur gültig, wenn ſie in Gegenwart von Gerichtsperſonen geſchieht.“
O mein Himmel, wie wäre das möglich! ſtöhnte der Graf, und ſeine Hände zitterten.
„Meine unmaßgebliche Meinung wäre dahin gerichtet, Hochdieſelben wollten erlauben, daß ein Aſſeſſor des hieſigen Stadtgerichts hinaus⸗ kommen dürfte, vor dem der ganze Actus für jetzt und alle Zukunft binnen drei Minuten zu beendigen wäre, indem ich Hochdero gnädige Dispoſitionen ſchon vorher zu Papier gebracht hätte, Euer Gnaden nur Namen und Daten ausfüllten und dieſe Schrift der Gerichts⸗ perſon dann mit den Worten übergäben: Dieſes iſt mein Wille, nehmen Sie denſelben zu Protocoll. Das Uebrige beſorgen dann die Gerichtsperſonen in einem andern Zimmer, und es wird dann das gerichtlich ausgefertigte Inſtrument zu Hochdero Unterſchrift vorgelegt; dabei werden, dafür ſtehe ich ein, Aſſeſſor und Secretair unaufgefor⸗
dert kein Wort ſprechen. Durch dieſen Act wird bei einem etwaigen
Sterbefall die Verſiegelung überflüſſig gemacht und jeder obrigkeit⸗ lichen Einmiſchung in Hochdero beiderſeitige Hinterlaſſenſchaft vor⸗ gebeugt.—“
Dieſe Schenkung, ſo weit ſie Sophien betraf gelangte nie zur Ausführung, denn Jene kam nicht in den Fall, derſelben zu bedürfen.
Es kam Alles ganz anders, als der Graf geglaubt hatte. Noch eine Reihe von Jahren blieben ſie in ihrer ſtillen Liebe vereinigt. Ludwig erfreute ſich, wenn auch bisweilen ſchwankender, doch im Ganzen guter Geſundheit, aber Sophiens zartes Wangenroth, das ſo ungeſehen von der Welt verblühte, wie eine ſchöne Blume im Hochgebirge oder in tiefer Waldeinſamkeit, wurde allmälig bleich, immer zarter und


