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te Lubwig und ch, und wieber den ich heute ſch einſt voraus⸗ renn ich ſie ſo ehben einander Dwäſchriften, zwiſt, und die eines Vetters, Baſtarde, ſie Strafe, zur Kaum traute dieſer Streit⸗ e Sophie, was en mußte, und Fribrich dunh annung befnit und es mußte n zu welchem belfende hund er die Rl⸗ iheren Rechte hilniſe, di ir an Herzen Gyf ſinen her deutſchen n in Lndon r nſini itd die Zit ie ſiunden 6 yryhiie n un ich ti Perſonen
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unſeres Geſchlechts, mit denen ich lebte, längſt alle todt ſind. Möchte mein ſo unbeſonnener Fluch, der die dunkelſte That meines Lebens war— ach, ich lebe nur, um ihn zu bereuen!— dann mindeſtens geſühnt ſein, wenn ich ſelbſt der Sühnung vor dem ewigen Richter⸗ ſtuhl bedarf. Nie ſoll ein Menſch Verwünſchungen über ſeine Lippen gehen laſſen, denn es hört ſie eine dunkle dämoniſche Macht und nimmt ſie hohnlachend auf ihre ſchwarzen Schwingen.
Ludwig war heftig aufgeregt, er legte ſich fiebernd nieder. Es wurde ihm in der Nacht ſo unwohl, daß er die Klingel zog. Sophie eilte erſchreckt aus ihrem Zimmer zu dem Kranken hinüber, auch die Köchin erſchien.
Sophie weinte und wachte die ganze Nacht hindurch am Lager des Kranken. Dieſer blickte ſie lange ſchweigend an und ſprach dann halb wie im Fieber:
Wenn ich nun dahingehe, was hat ſie dann, die arme Verlaſſene? Wohin geht ſie und wo bleibt ſie dann? Unkundig aller Verhältniſſe der Außenwelt— o wie unglücklich wird ſie ſein— o wie erbar⸗ mungswerth— und das iſt dann mein Werk, ich Unglückſeliger! Ich rang nach dem hohen Gute, ich errang es, weihte ihm mein ganzes Leben mit feierlichem Gelübde. Das Gelübde hab' ich un⸗ erſchütterlich gehalten, aber meine Eigenſucht hat nicht daran gedacht, daß ich vor ihr abgerufen werden könnte!
Dieſe Betrachtungen marterten des Kranken Hirn bis zur heftigen
Fieberglut, er fühlte ſich völlig machtlos und ſah im Fieber, wie eine
hohr, dunkelverhüllte Geſtalt die arme Sophie, welche einer geknickten Lilie glich, auf ihre Arme nahm und ſie von hinnen trug, weit, weit fort. Immer ſah er ſie noch und vermochte ihr doch nicht zu folgen, immer weiter und weiter ſchritt jene Geſtalt in eine unermeßliche öde Ferne, wurde immer kleiner, endlich war ſie ſo weit, daß ſie mit dem Dunkel der Ferne verſchmolz, aber Sophiens Geſtalt ward immer heller und heller, je weiter ſie von ihm weggetragen wurde— end⸗ lich war auch ſie nicht mehr ſichtbar, ſondern leuchtete nur noch wie ein kleiner reiner Stern.
Als der mit tödtlicher Sorge herangewachte Morgen erſchien, fühlte ſich der Graf beſſer, er ſank aus der verwirrten Welt der Phantaſieen
in einen ruhigen Schlummer, doch mußte er noch mehrere Tage das 29


