448
Eine Thräne glänzte in ſeinen Augen und bewegt rief er aus: Wieder ein Band mit der Welt zerriſſen, und wohl das letzte! Faſt will mich bedünken, als lebe ich zu lang!
Nicht blos, um in Hildburghauſen und deſſen Weichbild ſelbſt als Ehrenbürger Grundbeſitz zu haben, hatte der Graf Häuſer und Gärten käuflich erworben; mit treuer Sorge für die Menſchen, die ihr Leben an das ſeine geknüpft hatten und ihm es weihten, war er darauf bedacht, deren Loos ſicher zu ſtellen, falls ihm, vielleicht bald, der dunkle Genius nahen ſollte. Zumal Sophien gegenüber war es eine heilige Pflicht, vorſorglich zu handeln, ja ihm ſelbſt konnte der Tag noch kommen, wo er freiwillig oder durch Kündigung der Miethe das Schloß verließ, dann war es gut, ſogleich ein Beſitzthum zur Ver⸗ fügung zu haben; war doch ohnehin des Verwunderns darüber kein Ende, daß der Bewohner des ſtillen Schloſſes in demſelben wohnen blieb und jährlich 500 Gulden Miethe zahlte, während er ein recht geſchmackvoll, obſchon ohne Lurus eingerichtetes Haus mit großem Garten ſein Eigenthum nannte, und zumal in nächſter Nähe der Stadt, wo für den Verkehr mit der Poſt, mit Kaufleuten, mit dem Geſchäftsführer ſo ungleich größere Bequemlichkeiten ſich darboten, als auf einem anderthalb Stunden weit entlegenen Dorfe. Man hatte damit abermals einen Grund mehr gefunden, den Grafen als Son⸗ derling zu bezeichnen, aber unbekümmert um Wohl⸗ oder Uebelmeinen der Menge ſpann ſich das Leben im ſtillen Schloſſe geräuſchlos fort, unbewegt und doch voll innerer Bewegung.
Das Jahr 1830 war ſchon herangekommen mit ſeinen wichtigen politiſchen Ereigniſſen, wie mußten dieſe die Einſiedler zu Eishauſen berühren und erſchüttern! Abermals brach in Frankreich ein Revo⸗ lutionsſturm los, bebte der Boden, brach der Königsthron jenes Grafen von Artvis, der als Karl X darauf ſaß, er brach durch die entſetzliche Wucht von vier leichten Papieren, von vier Ordonnanzen zuſammen. Es war eine Revolution, die ringsum ihren Wiederhall fand, einen Hall, der Viele erſchreckte und nachdenklich machte.
Da kam ein Brief an von Sophiens Mutter, und nach dem Ein⸗ gange, welcher theilnehmende Fragen nach dem Ergehen der geliebten Einſiedlerin enthielt, ſchrieb die Prinzeſſin:„Wir Alle ſind außer uns, alle Ereigniſſe der Politik, welche jetzt die Aufmerkſamkeit von
zunj Eltpa die ryublin Pelgin, Pol geſprungen durhh ein P lichte berüh Condé hat verrätheriſche An 29. Au Pourbon, 1 ſüühen Morg zfunden, un haupt gewäl aus der Ha Erhen nehm tſn Anſp Cophie! D wine letzte Leben verſt iſt zertrüm zerbrochen i Loß do Ruhe eines trgriffen w iniſche Hal ſolcer Hal ſicht ne Vir leben Ales ſch Du hi
nit Sorg
bon Nuue Lhat un wrwöhnt, mir nahe 6hie d.


