Teil eines Werkes 
1. Theil (1854)
Einzelbild herunterladen

eirtheten. Es ech uſdirt, iche uf das erſchien, und wohl gab es nitzutheilen, ein Hofrth dieſer Diſtel rmählte, kein öhne, nur meine ſelige müthige Be⸗ nkbar ſegnen WVeil die ten dieſelben h wit einem fülz, unſerer jedoch nicht Noth hatte, n nichſtden, es Gemahls voll Kemt⸗ gelehruſten rthums⸗ und an Wiener Verthr nit e zu Berlin ſt ganz ber⸗ ſe nit dem on Preußen, n on Bah⸗ iner Menge Grlehren woen Lul⸗ teal⸗ Mn

rotti, Maupertuis, Grumbkow, Bismark, Pannewitz, Schmettau, Kne⸗ ſebeck, Nöllnitz, Schulenburg und zahlreiche Andere. Dort traf die Großmutter auch zuſammen mit einem nahen Verwandten ihres Ge⸗ mahls, dem Vater des jetzigen Herzogs von Portland, den ſie ſtets Mylord William nennt. Unter Anderem ſchrieb ſie:Tyrconel, dies war der Name eines Geſandten,jagte mir großen Schrecken ein, daß Frankreich ohnfehlbar gegen mich ſei, und daß er nichts Gutes voraus⸗ ſehe. An einer andern Stelle heißt es:Am Hofe der regierenden Königin traf ich den Grafen von Bentheim⸗Steinfurth, der mir gleich⸗ falls einen großen Schrecken verurſachte. Ich verſprach ihm, ihn zum Markgrafen Heinrich zu führen. An einer dritten Stelle ſchreibt ſie: Voltaire ſollte bei mir diniren, er mußte aber nach Potsdam zurück⸗ kehren und konnte ſich nur eine Stunde bei mir aufhalten. Kurz darauf beſuchte er mich wieder und beruhigte mich in Betreff des Königs. Ich ſchrieb nun ſelbſt und ſandte meinen Läufer nach Potsdam; am folgenden Tage kam derſelbe mit guten Nachrichten vom König zur So war ihr Leben ein außerordentlich bewegtes, bis ſie ſich endlich auf ihre Schlöſſer zurückzog, und auf dieſen oder in ihrem Hauſe zu Ham⸗ burg der Wiſſenſchaft lebte. Ihr Enkel, der Reichsgraf, deſſen Schick⸗ ſale du ja größtentheils bereits kennſt, mußte erleben, daß bereits in Folge des Friedens von Campo Formio ſein Lehensverband zwiſchen dem Herzogthum Brabant und der Herrſchaft Kniphauſen ſich löste, daß der franzöſiſche König von Holland alle ſeine Beſitzungen und Herr⸗ ſchaften in Oſtfriesland militäriſch beſetzte, daß der Tilſiter Friede Jever, nachdem Rußland es abgegeben, an Holland brachte, und daß Kaiſer Napoleon ſeinem Bruder, dem König von Holland, über Varel und Kniphauſen die Souveränetätsrechte verlieh, die dem rechtmäßigen Gebieter durch deſſen Mediatiſirung entriſſen worden waren. In dem Jahre 1811 verſchlang das nimmerſatte Kaiſerreich Alles, wie es war, große Lande und kleine Ländchen, Holland, Oldenburg, Varel und Kniphauſen. Dafür bekam der Graf den Union⸗Orden, der ihm, nach Vereinigung Hollands mit Frankreich, in den Neunion⸗Orden um⸗ gewandelt wurde. Der Graf wünſchte ganz andere Wiedervereinigun⸗ gen herbei, als das Verhängniß der Napoleoniſchen Herrſchaft ihr Mene Tekel ſchrieb; allein ein gewiſſes Vorhaben mißglückte ihm; er wurde in Haft genommen und von Vandamme mit dem Tode bedroht.