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Brief und las; in der dutſchen Gefühl und den
lück und Segen! ſte Aller. Ach, bei dir erlebe, an mir gethan
ch dir zu deinem habe hier eine e nicht beſſt iſt. on deiner armen und Dankbarkit. weilen fehle! Ih r zu berbeſſern. m Starde, alles machen. Ach, lich war und ich alles! Behalte Naria's und dem ins Grb.
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8. Der Geburtstag.
Voll unausſprechlicher Rührung ſtand Ludwig noch lange vor ſeinem holden Angebinde, und immer und immer wieder las er Sophiens Brief und nette mit ſeinen Thränen dieſe theuren Zeilen.
Ohne daß er es gewahrte, trat ſie leiſe ein, ätheriſch ſchön, ge⸗ ſchmückt, in hellen Farben, von Gewändern umfloſſen, die ſie reizend kleideten, eine liebliche feengleiche Geſtalt, blühend wie die ſchönſte Roſe Irans, das holde Antlitz von bräutlicher Röthe überhaucht, ein verkörpertes Ideal jungfräulicher Schönheit. Endlich blickte er auf. Sophie! Ludwig!— und ſprachlos ſanken ſie einander in die Arme, Herz an Herz, und geſchloſſen war der hohe Liebesbund für ein langes, reiches, vollbeglücktes Leben. Vergeſſen war alles irdiſche Leid, abgefallen aller bisherige Zwang der ſcheuen Zurückhaltung;
wie zwei Lieblinge des Himmels ſtanden ſich die edlen Geſtalten
gegenüber, froh bewußt ihrer Beſtimmung, ihres Zieles, daß ſie nun einander angehörten für das Erdenſein, für eine gemeinſame Bahn, ein gemeinſames Streben. Der Tag war reizend angebrochen, es war Herbſtesanfang, während die Liebenden auf die Sonnenhöhe des Lebens traten; die Morgenſonne ſtrahlte hell in die Zimmer, die Natur lachte noch in voller Sommerfriſche, und hatte das reiche Füllhorn mannichfaltiger Blumenpracht über die Schöpfung geſchüttet.
Voll ſeliger Freude machten Sophie und Ludwig an dieſem Tage ihren Morgenſpaziergang; ach, welch ſtrahlendes Entzücken blitzte aus dieſem holden Augenpaar hinter der dichten Schleierhülle! Wer hatte dieſen zarten Fingern in den feinen Glackehandſchuhen ſolchen warmen Druck gelehrt? Wer dieſen friſchen Mund der Liebe lieblichkoſendes Flüſtern?
Faſt hätte in ſeinem Glück, das ſo überraſchend und übergewaltig an dieſem Tage auf ihn einſtürmte, Ludwig jenes kleinen Päckchens vergeſſen, welches Vincentius Martinus geſendet, und we lches Leonardus Mutter ihrem vermeinten Sohne als letztes Angedenken beſtimmt


