ſamen Ueberfall geraubten Habſeligkeiten, wobei unerſetzbare Verluſte ewig zu beklagen ſind. Zehntens haben der Frau Gräfin Excellenz ihrem hochſeligen Herrn Gemahl, ſowie Kindern und Enkeln mütter⸗ liche Schenkungen von achtzig bis neunzigtauſend Thalern gemacht, ſollten Hochdieſe nicht ein Recht beanſpruchen dürfen, von ſo überreichlich begabten Enkeln die Berückſichtigung billiger Wünſche zu erwarten? Eilftens haben die Frau Gräfin Wittwe Ercellenz nie und nirgends auf Erſatz der höchſt bedeutenden Verbeſſerungskoſten verzichtet, welche auf die Herrſchaften, Schlöſſer und Kammergüter verwendet worden ſind. Dennoch will Hochdieſelbe jetzt großmüthig darauf verzichten, und nur die unbedeutende Summe für die Anlegung der ungemein nutzbaren Meierei zu Kniphauſen in Anſpruch nehmen. Nur berühren will ich unterthänigſt zwölftens den Werth der ſechs ſchweren ſil⸗ bernen Armleuchter, die der hochſelige Herr Graf vom Silber-Inventar der Frau Gräfin Wittwe genommen und zu ſelbſteigenem Gebrauch von Doorwerth nach dem Haag haben bringen laſſen. Endlich drei⸗ zehntens: wird die billige Denkungsart geliebteſter Enkel— gegen alle die beträchtlichen übergroßen Vortheile, welche dieſe dermalige Entſagung auf die bisherigen rechtlichen, ſo eben erwähnten Anſprüche gewährt und in der Folge noch mehr gewähren wird— in der Ver⸗ pflichtung nur einen geringen Erſatz erblicken, außer der Befriedigung der erwähnten Forderungen auf alle und jede Einſprüche gegen letztwillige Verfügungen der Frau Gräfin Wittwe Excellenz zu verzichten, auch alle Vermächtniſſe und Schenkungen— wie ſie immer heißen mögen, und wie die Hochgenannte über das, was ihr von dem ihrigen verbleibt, verfügen möge— unverbrüchlich zu halten und feierlichſt und verbindlichſt allen und jeden Anſprüchen und Einſprüchen entſagen, ebenſo der überlebenden Dienerſchaft nebſt ſtandesmäßigem Trauergeld ihre Jahresgehalte fort⸗ zahlen.— Herr Graf, ich bin zu Ende.
Tandem tandemque! rief Hofrath Brünings und Secretär Wip⸗ permann legte, tief Odem ſchöpfend, ſeine Feder aus der Hand.
Der Graf lächelte bitter und ſprach: Ich danke Ihnen, lieber Windt, daß Sie nicht gleich ein Scalpiermeſſer mitgebracht haben, mir vom Kopf bis zu den Füßen auch die Haut vollends abzuſtreifen, wie weiland Apoll dem Marſyas! Sie erwarten gewiß jetzt keine Antwort von mir. Darf ich bitten, mit dieſen beiden Herren mein Gaſt zu
ſein! Ich laſſeh. Cveben hern, Joco bittet, Euer 10— 5 Grlf, mehr junge Jüger Buſch nach wandert war befongen auf an: Guten Gwfnam f Guten A ohne ale He nur ihn in Rzogene Ho die Herren! Dieſe gu wigte ſch g das gimmer Luf Pi wonuf Pri uicgen, liſen. Die peit ghenüber Vn ſil nit her biete chen nh nttn ju it in ieſen iten eit werde ellen tuſeh


