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ben. Rache, nicht nur für ſie, ſondern für unſere ganze Nation, die ſie hingemordet haben und alle Tage auf tau⸗ ſenderlei verſchiedene Art hinmorden, ſie müſſen wir end⸗ lich einmal rächen und uns von dieſen Räubern befreien! Aber ſagt mir doch, und wenn ich Euch nicht die Wahrheit ſage, ſo werft mich von dieſer Verſchanzung her⸗ unter ſagt mir, fallen wir denn auch in ihre Län⸗ der ein, um in den Tag hinein zu leben, um ſie zu plün⸗ dern, um ihre Weiber zu ſchänden, oder um ſie unterein⸗ ander zu entzweien und gegen einander aufzuhetzen, wie man Hunde gegen einander hetzt, um den Spaß zu haben zuzuſehen, wie ſie einander zerreißen? Sie aber kommen beſtändig zu uns, bald unter dem einen, bald unter dem andern Vorwand, bald zu Waſſer, bald zu Lande.. Wie geht es zu jeder Zeit? Sobald eine Schar dieſer Diebe herabgekommen, von Schuhen und Kleidern ent⸗ blößt, halb verhungert, wieder einer Erholung braucht, wohin gehen ſie dann?„Nach Italien ziehen wir in Got⸗ tesnamen, nach Italien!“ aber, bei dem Erlöſer! iſt denn unſer Geburtsland, das Land, das die Aſche unſerer Ahnen birgt, ein geraubtes oder ein gemeinſchaftliches Gut?.. Hat denn Gott, der jedem Volke ſo viel Land gab, daß es darin leben und in Frieden ſterben, ſäen und erndten kann, hat er denn ausgeſprochen, dieſes allein ſoll dem Erſten Beſten gehören, der es will? Es ſoll Allen ge⸗ hören und hier ſoll auch der einſammeln dürfen, der nicht gepflügt hat? Sind wir vielleicht von Gott verflucht? Sind wir Baſtarde? Sind wir Thiere?.. Wollt ihr es wiſſen, ohne es zu wollen, habe ich es Euch geſagt, was wir ſind! Ja, wir ſind Thiere und noch ſchlechter als dieſe! Denn ſelbſt das unvernünftige Thier vertheidigt ſich, wenn man es in ſeiner Höhle angreift, und bedient ſich der Klauen und Zähne und kümmert ſich nicht darum, ob der Feind ſtärker oder ſchwächer iſt. Könnten es nicht die Menſchen eben ſo machen? Man ſage mir nicht, ſie ſeien tapferer als wir; Alle Menſchen ſind von Natur gleich


