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Fanfulla ging indeß mit dem jungen Bindo auf das Thor zu und ſagte zu ihm:
Ein Glück, daß wir dieſem ehrlichen Manne begegnet ſind; wenn er nicht hier geweſen wäre, Gott weiß, was es fuͤr eine Teufelei gegeben hätte. In folchem Falle reicht ein Nichts hin, um eine Unternehmung zu vereiteln.
Die Porta S. Giorgio war von einer zahlreichen Wache beſchützt, auf welche ſich Malateſta verlaſſen konnte, welche übrigens, wie ſchon erwähnt wurde, die Nachtzeit ausgenommen, die Bürger nicht daran hinderte, mit dem Lager zu verkehren. Fanfulla wurde von mehreren dieſer Soldaten erkannt und gegrüßt, und während er die Thor⸗ ſchwelle unter dem maſſiven Gewölbe, das noch heutigen Tages zu ſehen iſt, überſchritt, rief ihn der Eine da, der Andere dort an.
„Ei, da iſt ja Fanſulla! Gut aufgeſtanden, Bruder Bombe? Wohin ſo früh?“
Er grüßte mit der Hand, ohne ſtehen zu bleiben.
Wir wollen in's Lager und ein paar Freunde beſuchen, da nun das Gatter offen iſt.. Lebt wohl, lebt wohl! wir werden uns als Chriſten wiederſehen, wenn es Gott und der Madonna gefällt.
Fort war er, ohne Antwort abzuwarten.
Wenn unſer Leſer je in Florenz war, wenn er zu Fuße jenes Thorgewölbe durchſchritt, durch welches Bindo und Fanfulla hinausgingen, ſo wird er ſich erinnern, daß am Fuße der Mauern der Stadt gegen Mittag ſehr ſchöne Hügel terraſſenförmig emporſteigen, deren anmuthige, wellen⸗ förmige Gipfel dichte Olivenwaldungen und Baumreihen decken, an denen ſich Reben emporſchlingen, theils grün, theils in der perlgrauen Farbe der Weidenſtämme; der wird ſich an jene einzelnen Hütten und Landhäuſer erinnern, welche weiß und niedlich durch die Olivenbäume hervor⸗ blinken und die für denjenigen, der ſie ſieht, um ſo an⸗ lockender ſind, je mehr er gerade bei Stimmung iſt, ſich einem trüben Gedanken hinzugeben und ſeinem Kummer


