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ſchloſſen, reichte ihm die Hand und fuhr ſort:„Geh' und mache noch einmal den Piagnoni mit den Andern und fürchte Nichts, denn ich will ſchon ein Mittel finden, Dich vor jeder Gefahr zu bewahren. Du haſt doch Vertrauen auf mich?“
Troilo ſagte bei ſich ſelbſt: Trauen oder nicht n ich muß die Flaſche austrinken. Dann ſagte er laut:
„Wohlan, Herr Baccio, Ihr ſeht, daß ich nicht mäckle, wo es Gefahren gibt, und Ihr werdet Euch ſeiner Zeit daran erinnern; jetzt aber laßt mich gehen und wir wollen das Beſte hoffen.“
„Geh' Du nur und ſei gutes Muthes,“ erwiderte Baccio,„an Auswegen fehlt es mir nicht und ich werde Dich ſchon aus der Schlinge zu ziehen wiſſen. Aber — Chier ſah er ihm in's Geſicht und erhob den Zeige⸗ finger, um ſeinen Worten größeren Nachdruck zu geben) verſtändig und klug!... Bedenke, daß dieß Deine letzte Mühe iſt, nach welcher Dich Belohnung und ein vergnügtes Leben erwartet.“
Troilo ging hinaus und brummte zwiſchen den Zähnen:„Die letzte Mühe? Ich möchte gerade nicht, daß es wirklich die letzte wäre.“
Deſſenungeachtet mußte er ſich fügen(denn jetzt war Baccio ſo zu ſagen Herr von Florenz und er durfte ſich nicht über ihn luſtig machen, wie damals im Lager, wo Alles noch dem Zufall anheimgeſtellt und voll Gefahr war); er entſchloß ſich daher, den ihm gewordenen Auftrag pünktlich und auf jede Gefahr hin zu vollziehen.
Indeſſen war Nieccolo mit großer Beſchwerde und nicht ohne Gefahr(denn in jener Zeit der Verwirrung waren die Straßen unſicher) an dem Thore von S. Marco angekommen.
Er klopfte auf ſeine eigenthümliche Weiſe, mit der er ſich zu erkennen zu geben pflegte; hierauf kam der Pförtner und fragte von innen, ob er allein ſey? Als


