Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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vorzubereiten, daß Troilo ſie entweder ganz zurückweiſen könnte oder auf eine Weiſe empfangen, welche ungefähr das Nämliche zu bedeuten hätte; er ſuchte im Gehen nach paſſenden Worten und ſagte endlich:

„Seht, Frau Liſa, ſo iſt mein Gedanke, wenn wir nun bald in S. Margherita ſein werden, ſo bleibt Ihr dort zwiſchen den Oliven verſteckt, ich will vorwärts gehen, und wenn ich ihn finde und habe, will ich ihn Euch herführen, aber es iſt beſſer, wenn Ihr ihm nicht ſagt, wer Ihr ſeid. Ihr wißt ſchon, die Soldaten haben in Kriegszeiten tauſenderlei Unglück, denkt Euch nur zum Beiſpiel, daß es in der Schlacht ſchlecht geht, und man zurückgeſchlagen wird, da ſteigt der Zorn bei jeder Kleinigkeit auf, das habe ich auch erfahren, aber man muß nicht ſo viel Aufſehens davon machen. Es könnte ſich unglücklicher Weiſe treffen, daß Ihr Gefahr liefet, mit einem Kind von ſo geringem Alter, es könnte Euch irgend ein böſes Wort geſagt werden. Bewaffnet Euch alſo mit Geduld und nimmt es auf ſeine Weiſe hin, denn wenn man immer mit ſo viel Pfund Eiſen auf dem Rücken im Regen, in Kälte, in tauſend Wider⸗ wärtigkeiten, da nimmt man ein etwas rauhes Betragen an und dann könnte ich mich doch täuſchen und ich hoffe auch und glaube, baß es ihm nicht unange⸗ ſein wird, Euch nach ſo langer Zeit wieder zu

nden.“

Und im leiſen Selbſtgeſpräch fügte er hinzu: Mache du nur, daß ich dich aus dem Lager führen kann, denn wenn ich ſehe, daß du ein bischen über die Schnur hauen willſt, ſo weiß ich ſchon, wie man es machen muß, um dir den rechten Weg zu zeigen. Und ſo groß war die Liebe, die er ſür Liſa hegte, er fühlte ſolches Mitleiden mit ihren Unfällen, daß er ſich verſprach, wenn die Sache ſchlimm gehe, ſie zu ſeiner eigenen zu machen, und er war nicht der Mann, der ſein Wort nicht hielt.