Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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geziert hatten, glänzten nun in den plumpen braunen Händen der Soldaten.

Altarkerzen beleuchteten dieſe Orgien, und wo ihrer vielleicht zu wenig ſchienen, hatte man in die Spalten der Tiſche Stücke von Fackeln und Lichtern geſteckt, bald lange, bald kurze, und einige ſo zerbrochen und verſtümmelt, daß das angezündete Ende auf den Tiſch fiel und ihn nach und nach anzündete, ohne daß ZJe⸗ mand darauf acht gab. An einem Ende deſſelben ſtand ein voller Oelktug, ſtatt eines Lichts, in welchem ein zuſammengedrehtes Altartuch als Docht brannte, am andern war ein halbes Faß geſpalten und in dem⸗ ſelben ein Haufen von ungefähr fünfzig Lichtern, deren Flammen ſich wechſelsweiſe anzogen, vereinigten, unt⸗ eine einzige große Flamme bildeten.

An beiden Seiten des Tiſches ſaß man auf Kirchen⸗ bänken, der eine, ohne um ſich zu ſehen, der andere ſchlief, die Arme auf den Tiſch geſtützt und den Kopf auf dieſe. Vier bis ſechs ſpielten Würfel oder Lands⸗ knecht oder Germini, und beim geringſten Anlaß, über den man ſich nicht einmal verſtändigte, entſtand Ge⸗ ſchrei,ein Erguß aller möglichen Schimpfreden, ein Zanken, ein ſich bei den Haaren packen, ein Schwingen der Dolche, und wenn einer unter den Tiſch gefallen war, ver⸗ wundet oder getödtet, ſo blieb er da bei den andern, welche ſchon vorher in Wein oder Schlaf begraben wa⸗ ren, liegen, die Kameraden aber fuhren fort zu ſpielen. Ein großer und ungeſchlachter Kerl hatte ſich, ſo lang er war, auf dem Tiſche ſelbſt zum Schlafe ausgeſtreckt, ganz begoſſen von dem Wein, der aus den von ihm umgeworfenen Gefäßen floß, mit ſchmutzigen Stiefeln auf den Silberplatten und ſchnarchte auf dem Geſicht liegend, ohne auf den Teufelslärm um ihn her Acht zu geben..

Die ſchmutzigſten Buhldirnen bewegten ſich in die⸗ ſer Unordnung, wie die Würmer in verdorbenem Waſ⸗