Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn. (1845)
Entstehung
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des und Unharmoniſches in ſeinem ganzen Weſen, daß, einmal geſehen, es unmöglich ſchien, ihn aus dem Aug zu verlieren oder aufzuhören, ihn zu be⸗ rachten.

Er ſchien ungefähr fünfzig Jahre alt, hochgewach⸗ ſen und mager, aber ſehnig und aufrecht wie ein Jüng⸗ ling. Das Auge, und hier muß der Ausdruck buchſtäb⸗ lich genommen werden, denn er hatte nur eines, blickte kühn und die rechte Wange war von einer langen Narbe durchfurcht. Ferner zeigte jede ſeiner Bewegungen und Verrichtungen eine Unbefangenheit, welches ſon⸗ derbar gegen das Kleid, das er trug, abſtach. Den⸗ noch konnte man unmöglich etwas Ungeziemendes, oder etwas, was wie Unehrerbietigkeit ausſah, an ihm fin⸗ den, vielmehr war ſein Blick niedergeſchlagen, ſeine Haltung geſetzt, er antwortete zu rechter Zeit mit ver⸗ nehmlicher Stimme, ohne die Wörte zu verſchlucken, wie es die meiſten Kirchendiener machen, wenn ſie die Meſſe bedienen.

Deſſen ungeachtet koſtete es nicht lange Zeit, zu bemerken, daß es ihm in dieſem Augenblick eine nicht unbedeutende Anſtrengung koſtete, die Lehre age quod Agis zu befolgen.

Die Geſchütze, welche von den Kaiſerlichen auf Giramonte aufgepflanzt waren, ließen manchen Schuß ertönen. Aber er machte ſich nichts daraus, wie aus etwas Alltäglichem, nach und nach aber wurden die Schläge zahlreicher und häufiger, und viele der Sol⸗ daten, die ſich in der Kirche befanden, um dem Leichen⸗ begängniß ihres Kameraden beizuwohnen, fingen an, zu flüſtern und ſich ins Ohr zu ſprechen, indem ſie die Blicke gegen die Thüre mit unfreiwilliger und gewiß un⸗ nützer Bewegung wendeten; denn dort konnten ſie die Erklärung einer Begebenheit, die in ſolcher Entfernung vorging, doch nicht finden.

Ihre Reden waren ungefähr ſolche:

Sie fing bald an zu pfeifen dieſen Morgen, die