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8 früher oft auf dem Neuenwall oder beſonders Abends im Jungfernſtieg mit heller, wohlklingender Stimme ſingen hörten, und die noch kürzlich hin und wieder forſchten: Wo mag die Harfeniſtin geblieben ſein, die ſonſt—.
Nun, die Muſe weiß es, und ſie macht ſich ein Vergnügen daraus, mit dieſer Meldung den Schluß⸗ ſtein auf den Bau der Hamburger Geheimniſſe, ſoweit dieſe mitgetheilt werden konnten und durften — zu legen.
Louiſe beſindet ſich jetzt im Hannöverſchen, bei einer Familie auf dem Lande, um— ſich zu einer guten Hausfrau vorzubereiten. Von dort wird der junge Kaufmann aus Amſterdam ſie nach einem Jahre abhohlen, um in Hamburg Hochzeit zu machen.
Der Leſer mag ſich dies alſo merken, und wenn dann einmal—
Doch dies muß ſchon aus Discretion der Ver⸗ muthung und dem Scharfſinn des Leſers überlaſſen bleiben. Man wird ja wohl auf irgend eine Weiſe dahinter kommen können— und iſt man ſo glücklich damit, dann ſchlägt der Verfaſſer es irgend einem Schalk vor, der roſigen Braut am Polterabend, ganz heimlich mit der Fußpoſt, ein Exemplar der„Ge⸗ heimniſſe zu ſchicken. Er, der Verfaſſer ſelbſt thut es nicht, darauf giebt er ſein Ehrenwort.—
Ende.
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