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Kräfte waren und hatte das Glück ein Haus zu finden, wo die Frau theilnehmend aufgenommen wurde.
Lieschen ahnte nicht, wen ſie gerettet hatte!—
Als die Dreie wieder in ein ſtummes Anſchauen berſunken da ſtanden, zog eine wilde mit Aexten veladene Horde daher, die eher das Anſehen einer auf Mord⸗ und Brandluſt ausgehenden Räuberbande, als eine Vereinigung von Zimmerleuten gewährte.
Unſere drei Flüchtlinge fuhren zitternd und er⸗ ſchrocken zuſammen, als ſie die Tobenden ſahen.
Anführer dieſer Rotte war kein Anderer als jener Kerl, den wir früher unter dem Schimpf⸗ namen des Menſchenfreſſers kennen gelernt haben.
Mit vandaliſcher Wuth ſtürmten dieſe Unmenſchen in die Häuſer hinein und zerſtörten dort, wohin die Flammen nicht drangen. Sie trafen den Saal eines Inſtrumenten⸗Händlers, der mit Piano's, Guitarren, Harfen angefüllt war. Der Menſchen⸗ freſſer mit ſeinem bärtigen, tartariſchen Geſicht und ſeinen ſchwarzen, tiefliegenden Augen ergriff eine Guitarre, ſtrich mit ſeiner rauhen Fauſt über die Saiten und rief: Juch! Tanzt, Kameraden! Ich will Euch aufſpielen! Wir wollen jetzt auch ein Mal luſtig ſein!
Luſtig! luſtig— wiederholte er mit ſataniſch⸗ kreiſchendem Tone, und die Uebrigen thaten wie er geſagt, ſie ſprangen mit blutigen Mäulern, die ſie an zerſchlagenen Weinflaſchen ſich verwundet, und mit ihren großen Aexten im Kreiſe herum, wie Wilde, die ihr Menſchenopfer umkreiſen.


