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Madame, Haß, Zwietracht und Aufſehen zu ver⸗ meiden, Dich auf die Seite zu ſchieben und ſo mit dem häuslichen Abfall und Unrath auf die Seite zu ſchaffen— aber ich vermocht's nicht, ich zog Dich aus dem Schmutz wieder hervor, ich legte meinen Mund auf Deinen kleinen Mund und fühlte und horchte, ob noch Leben in dem kleinen zuſammengedrückten Körper war! Und es war noch ein Fünkchen Leben darin. Ich brachte Dich mit der größten Behutſamkeit zu einer alten Frau, die Dich ernährte und— ohne daß Jemand etwas davon erfuhr, im Stillen, auf meine Koſten groß zog.— Aber die Verführung ruhte nicht— denn vor dreißig, vierzig Jahren, da war ich ſchön und munter, wie nur irgend ein Mädchen!— ich ſank und ſank—
Die Erzählerin ſtockte und weinte abermals. Dann nahm ſie das dritte volle Glas, ſtürzte es verzweiflungsvoll hinunter und reichte ihrem„Kinde“ ein viertes.
Der Kobold verſuchte wieder zu reden, er zupfte ſeiner Mutter mehre Male an dem weiten ſeidenen Aermel, aber ſie bemerkte es nicht. Auch hatte der Grog ſein Geſicht, das ohnehin aufgedunſen war, ſchon erhitzt und ſeine Sinne betäubt. Die Zunge vermochte nur noch einige lallende Laute 11**


