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* Friedrich Jakobs hat in einer Erzählung einmal die Bemerkung gemacht, daß bei vertauſchten Kleidern der beiden Geſchlechter, ein ſelbſt häßlicher Mann in Frauentracht immer noch anſehnlich, aber
„ ein hiäßliches Weib in dieſer Metamorphoſe
ſchauderhaft iſt.
CEs giebt nichts Widerlicheres und Abſtoßenderes
als eine zuſammengeſchrumpfte, gewöhnlich kleine
alte Jüdin mit gelben, haarigen Runzeln und trie⸗ fenden, zugekniffenen Augen im Schmutze des Elends. In dem Hofe, welchen wir bezeichneten, konnte
X man ſolche Geſtalten aus einer unheimlichen Welt
2N vorüber kriechen ſehen.
8 ⁵ Wer von den Leſern möchte Muth genug haben,
auf der engen, ruſſigen, in allen Winkeln mit Unrath
überladenen Treppe in den oberen Raum zu folgen,
X. wo Mulſchſtroh, ſtinkende Lumpen, zerbrochene, die
8* Atmoſphäre verpeſtende Töpfe und Geräthe, zer⸗
8 brochene Stühle, ganze Berge alter, verſchimmelter
Hüte und ähnliche Schätze jüdiſcher Induſtrie und
Gleichgültigkeit oder Zufriedenheit durcheinander
8 ſtehen und liegen. △̈ Das grüne, mit Spinnweben und Staub reichlich
onene Fenſter gewährt nur ein ſehr armſeliges
Nicht, denn von den ſechs darin befindlichen kleinen Scheiben ſind nur zwei mehr ganz, die ffnungen,
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