84
— 9—
Jackſon in ſeinem ſiebenzehnken Jahre, mit einem Schiffe, welches man eben ausrüſtete, nach Weſt⸗ Indien zu gehen, und bath ſeinen Vater um die Erlaubniß hierzu. Dieſer glaubte, daß die große Reiſe, und das Ungemach, das er dabey vielleicht wuͤrde leiden muͤſſen, ihn zur Beſinnung bringen, und gefuͤhlvoller und mitleidiger gegen das Elend iherer Menſchen machen koͤnnten, und gab ſei⸗
ie Einwilligung. Er verſah ihn mit allem Noth⸗ wendinen auf die Reiſe, und gab ihm eine Sum⸗ me Geldes mit, um Waren in Weſt⸗JIndien ein⸗ zukaufen.
Das Schiff ſegelte ab, und nach einer langen und ſehr beſchwerlichen Fabhrt erblickten die Schiffer das feſte Land von Amerika, und anker⸗ ten in einer kleinen Bay, von wo aus der Ca⸗ pitaͤn des Schiffes ein Both mit Matroſen aus Land ſchickte, um Waſſer und Se aittel zu hohlen, woran das Schiff Noth litt. Jackſon ſprang mit Vergnügen ins Both, und war voll Freude, daß er wieder feſtes Land betreten konnte. Er ſtreifte mit ſeinen Gefährten herum, um Waſ⸗ ſer zu ſuchen. Sie entdeckten hald eine Ouelle, und kehrten wieder zum Bothe zuruͤck, um Waſ⸗ ſerbehaͤlter zu hohlen. Jackſon blieb bey der Quel⸗ le allein zuruͤck. Waͤhrend die andern beym Bothe waren, machte Jackſon einen Spaziergang in den Wald. Er ergetzte ſich ungemein an den ſchönen


