Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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dehnt, dafuͤr behuͤte mich in Gnaden Gott und ſeine Heiligen ewiglich!

Aber Martin, ein Weib ſteht draußen, 44 muß zur Signora Bianka!

Pfui, ſchaͤmt Euch! rief der Alte, in der Nacht zu Signoren Bianka's? das iſt noch beſſer! Herr! ſolche Perſonen ſind immer

Nord und Raubgehuͤlfen, wahrt Euch, junges Blut!

Ihr oͤffnet Eure Dachshoͤhle, ſchrie Lip⸗ pold ergrimmt, oder ich ſlpme die Haus⸗ pforte!

Gutes, ſtarkes Eiſen die Pforte, die Schluſ⸗ ſel in meiner Gewahrſam, ſtuͤrmt nach Wohlge⸗ fallen, ſagte der Alte gelaſſen, und drehte ſich nach der Wand.

Nach einigen vergeblichen Verſuchen die Kammerthuͤr einzuſchlagen, erwog ploͤtzlich Lip⸗ pold, daß jeder Verzug toͤdtlich fuͤr die Kreiſen⸗ de ſeyn koͤnne. Trotz ſeiner aufgeregten Stim⸗ mung beſann er ſich noch auf ein Krampfſtillen⸗ des, treffliches Mittel, ein Reſultat eignen, un⸗ ablaͤſſigen Forſchens, das er an jenem Tage bei

Antoninen, und ſchon in Deutſchland in aͤhnlichen

Faͤllen mit Erfolg angewendet. Hoffend, der