Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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Haͤnde, und wechſelten die Ringe, waͤhrend Pa⸗ ter Godofredus ſtill betete.

Haͤtt ich doch nicht gemeint, daß ich mich noch freuen koͤnnte ſo freuen könnte! rief die heſeligte Wallburg aus. 1

O, Dir iſt der Himmel noch Freuden ſchul⸗ dig, liebes Herz, ſagte Lisbeth. Wie treu haſt Du geduldet, boͤſe Nachrede, Schmach und Ver⸗ laſſenheit, wie redlich haſt Du Dich zuruͤckgezo⸗ gen von Allem, was Dir ſchaͤdlich ſeyn koͤnnte, Deine jungen Jahre ſind in der Einſamkeit ver⸗ floſſen, und die Verſuchung haſt Du, ſtets Dei⸗ nes Gatten eingedenk, von Dir gewieſen. Es war Pflicht, und ich haͤtte nicht anders handeln koͤnnen, entgegnete Wallburg.

Indeß die wehmuͤthig Begluͤckten noch Worte, Blicke und Kuͤſſe wechſelten, ſah Lippold von der Ferne Staub auf der Heerſtraße aufſteigen, und das immer deutlicher erſchallende Geraͤuſch verkuͤndete leichten Trab von muthigen Roſſen, und den Schwung zierlicher Raͤder. Naͤher und naͤher kam eine reiche Equipage mit ſechs Grau⸗