Teil eines Werkes 
1. Th. (1822)
Entstehung
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Siegfried und Wallburg.

An einem ſchoͤnen Herbſtabend jubelte ein froͤh⸗

licher Kreis um den hohen, uralten Apfelbaum vor Siegfrieds, des tuͤchtigen Goldarbeiters net⸗ tem Haͤuschen am Moſelſtrande, denn heute ſoll⸗ ten die Fruͤchte hernieder von den Aeſten, die ſie ſo lange geſchmuͤckt, ſo daß der herrliche Baum

wie ein gewaltiger Strauß mit Purpurblumen

aus der Ferne ſchimmerte, und die Blicke der Voruͤbergehenden auf ſich zog. 0 Der Baum, der ſeit Menſchengedenken ſo

hoch und freudig da ſtand, war wie ein lieber

Hausfreund geachtet, und knuͤpfte ſich manch eine ſonderbare und anmuthige Sage an ſeine Entſte⸗ hung. Eines ſprach: eine ſchoͤne und fromme Ur⸗ur⸗Aeltermutter der holden Wallburg habe