Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

☛̈ 157

l⸗ ſei; er gab ihm demnach zwei Goldſtücke, und bat ihn, ihm einen wichtigen Dienſt zu lei⸗

1⸗ ſten, und heimlich den Brief ſeiner jungen

2 Gebieterin zuzuſtellen, und ihm eine Antwort

1, zu bringen.

1⸗Sie iſt eben allein, ſagte dieſer, noch r ganz erfreut über die Freigebigkeit;ich eile,

h verziehen Sie nur einen Augenblick!

1⸗ Im erſten Moment meinte Julie, die 1 noch immer an dem Marquis mit aller Liebe V e hing, der Brief könnte von ihm ſeyn. Als h ſie ihn aber geleſen, rief ſie Bertha herbei,

t und theilte ihr den ſonderbaren Inhalt mit.

Sagen Sie ihm, ſprach dieſe;wir

e wollen hören, was der Herr Gemal will; be⸗

ſcheiden Sie ihn morgen nach den Tullerien,

h ich begleite Sie; vielleicht iſt der junge Graf n eben ſo verlegen, wie Sie; wer weiß, ob er d nicht die Verbindung zu brechen wünſcht, in

die Sie doch auch nur ungern willigen.