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werde, daß ſein Vater, der ihn als Stütze ſeines Hauſes betrachtete, nicht nur in keine Mißheirath willigen würde, ſondern daß er
auch von der Braut ſeines Sohnes eine ſei⸗
nem Vermögen angemeßne Mitgift verlange.
Wie geringfügig erſchien ihr jetzt Schönheit, Anmuth und Jugend, da ſie nur durch Reich—
thum ihn, den ſie liebte, erlangen konnte.— Rach Beendigung des Trauerſiele be⸗
gab ſich die Geſellſchaft in einen großen Saal, wo ein Ball und ein herrliches Abendeſſen das glänzende Feſt beſchl ießen ſollten. Or⸗ meuil fühlte, wie ſeine Liebe zu Julien immer mehr zunahm; zwanzigmal war ihm das Ge⸗ ſtändniß derſel lben auf ſeinen Lippen geweſen, und immer fehlte ihm der Muth, frei zu dem herrlichen Mädchen zu ſprechen. Endlich nach dem Abendeſſen, wo die Geſellſchaft im wei⸗ ten Park des Barons luſtwandelte, fand er
Gelegenheit, ſie allein zu ſehn. Nun hielt


