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Verſamlungsort diente. Mehrere Tiſche wa⸗
ren beſetzt; Friedrich ſetzte ſich in einen Win⸗ kel des Saals, ließ ſich Erfriſchungen reichen, und beobachtete die verſchiednen Gruppen. Man trank, man ſpielte, man rauchte; lär⸗ mender Jubel wechſelte mit unanſtändigen Ge⸗ ſprächen, aber alle Perſonen waren Friedrich unbekannt. Schon hatte er eine Stunde ge⸗
harrt, und wollte eben den unſittlichen Ort
verlaſſen, da erſcholl aus dem benachbarten Zimmer, deſſen Thür nicht offen ſtand, ein ſchreckliches Getös. Ein Tiſch ward umge⸗ worfen, Gläſer und Flaſchen klirrten am Bo⸗
den, und wilde Stimmen brauſten durch einan⸗
der. Friedrich glaubte, Karls Stimme zu unterſcheiden; er eilte dem Wirth nach, der in das Zimmer trat, um ſeinen Schaden zu be⸗ trachten, und an den Urheber ſich zu halten. Er ſtaunte nicht wenig, eine zahlreiche Geſell⸗ ſchaft, unter denen auch Frauenzimmer waren,
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