Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

☛ 28 ☛

lainmore achtete und liebte ihn; er hoffte, aß ſein Sohn endlich ſeinem Beiſpiel folgen würde, und trotz allem Widerwillen gegen die Geſellſchaft eines Landmanns, mußte ſich Karl den Befehlen ſeines Vater fügen. Herr von Blainmore wollte Friedrich noch mehr beloh⸗ nen für ſeinen Fleiß und ſeine Kenntniſſe; er machte ihn zu ſeinem Secretair, und ver⸗

ſprach, in einigen Jahren ihm die Verwal⸗

tung ſeiner ſämmtlichen Güter zu übergeben.

Moritz hatte unbeſchreibliche Freude bei der Nachricht; er ließ ſich zum Marquis brin⸗ gen, fiel ihm zu Füßen, und weinte Thrä⸗ nen der Dankbarkeit.

„Steht auf, Moritz,“ ſprach Herr von Blainmore;„ Friedrich hat das verdient, was ich für ihn thue; ihm müßt Ihr danken, daß er Euch ſolche Freude macht.“

„„Ach! wo iſt er, wo iſt mein Fried⸗ rich 2 22