Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
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n⸗ halten, ſeinen ländlichen Arbeiten vorzuſtehn; r⸗ dieſer Unthätigkeit müde, entſchloß er ſich, zu if ſeiner Heilung eines Mittels ſich zu bedienen, 2 welches ein Quackſalber, wie deren viele auf 8 dem Lande, mehr Unheil als 6 Nutzen ſchaffend, umherziehen, i ihm gegeben hatte. Nun mochte r er entweder ſtatt des rechten ein andres Mit⸗ tel ergriffen, oder es unrecht gebraucht ha⸗ . ben kurz ſein Zuſtand wurde immer ſchlim⸗ e mer, und er verlor am Ende gar das Geſicht. Margarezhe war untröſtlich, Moritz ertrug 1 ſein Leiden ſtandhaft. Murre nicht, ſagte er zu ſeinem Weibe,der Almächtipe wird auch ferner für uns ſorgen. Jeden Morgen, jeden Abend 4 vernimmt er unſer Gebet; er verläßt ſeine Kinder nicht, wenn ſie tugendhaft ſind! Bei dieſen Worten bebte Margarethe, erröthete und wendete ihr Geſicht weg, als

ob ſie die forſchenden Blicke ihres Mannes Damenerzaͤhler. III. 2