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heim; er hört Margarethens Stimme, und iſt überraſcht, ſie in einer bittenden Stellung vor einem Fremden zu ſehn. Sie geſteht ih⸗ rem Mann ſogleich Alles, und zeigt eine ſo aufrichtige Reue, daß der Vicomte ſelbſt den Pächter beruhigen mußte, der in den lebhaf⸗ teſten Unwillen über Margarethens Vergehen ausbricht. Mit Mühe mäßigt er endlich ſei⸗ nen Zorn, und iſt bereit, ihr zu vergeben, da glücklicher Weiſe die Sache für den jungen Grafen keine übeln Folgen haben wird. Un⸗ ter der Bedingung, daß Margarethe künftig alle Sorgfalt auf Karl verwendet, verſpricht nun auch Herr von Volmar, der nur eine al⸗ berne Thorheit in dem Betragen der Amme ſah, die Nachläſſigkeit Margarethens und dieſen Vor⸗ fall zu verſchweigen. Margarethe und Moritz riefen Gott zum Zeugen ihres Schwurs an, unabläſſig für ihren jungen Herrn die größte Sorgfalt zu haben. Herr von Volmar ſagte


