Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1826)
Entstehung
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vergeben Sie mir, daß ich Sie hintergan⸗

gen habe; der Himmel hat mich dafür ge⸗ ſtraft. Ich hatte eben aus kindiſcher Spie lerei meinem Sohn die Kleider ſeines Milch⸗ bruders angezogen, da überraſchte mich Ihr unerwarteter Beſuch; und die Frage, die Sie an mich richteten, die Schaam, auf einer ſo unrechten That ertappt zu werden, die Ab⸗ weſenheit Karls, den das Mädchen eben uaüsgetragen hatte, dies Alles, gnädiger Herr.....

Durfte Dich nicht verleiten, eine Lüge zu ſagen. Welche Meinung ſoll ich von einer jungen Frau haben, die ſtatt eine Schwachheit zu geſtehn, die ich gewiß verzie⸗ hen hätte, zu Unwahrheiten ihre Zuflucht

nimmt, und fremden Händen das Kind an⸗

vertraut, über welches ſie unaufhörlich ſelbſt wachen ſollte?

Während dieſes Geſprächs kommt Moritz