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Brief zu ſetzen, damit er in Seine verruchten Hände gelange. v. Ormeaux, Oheim eines un⸗ glücklichen Mädchens, die einen Galeerenſelaven liebt.“ Der Brief verſetzte die Geſellſchaft in kein ge⸗ ringes Staunen, namentlich den Hauptmann. Der Brief entfiel ſeinen Händen; nur Helene brach in lautes Gelächter über den ſonder⸗ baren Styl aus; Nelſon glaubte ſich ſchwer beleidigt, und zwang ſich nur aus Rückſicht für das Fräulein, ſeinen Zorn zu mäßigen. Helene bemerkte es:„ich wundre mich wahrlich,“ ſprach ſie,„wie der Brief meines Oheims, nach dem Bild, das ich Ihnen von ihm entworfen habe, noch ärgern konnte; ich habe Ihnen Herrn von Ormeaux geſchil⸗ dert, wie er iſt, als braven, aber ſehr un⸗ wiſſenden Mann; er hat in ſeinem Leben
nichts geſehn, nichts gelernt, und kennt über⸗


