langt war; er kam von La Föére. Nelſon brach ihn eiligſt auf, und las Folgendes mit lauter Stimme:
Verruchter!
„Wenn meine Nichte von Ihm mit mir ge⸗ ſprochen hat, ſo ließ ſie mich glauben, daß Er ein ehrlicher Menſch wär, und einen ehrenvollen Poſten bekleidete. Sein Brief aber beweiſt mir, daß ſie mich hintergangen; ſo wiſſe Er
denn, mein Herr Galeerenſelave, daß meine
Tochter nicht für einen Elenden, wie Er iſt,
gehört. Wie kann ein Räuberhauptmann ſo frech ſeyn, ſich mit einem Fräulein aus guter Familie verheirathen zu wollen, und von Adel obendrein? Ich werde nach Marſeille kommen, wo ich Ihm ſeine Kühnheit durch
die Todesart werde büßen laſſen, die für die Böſewichter gehört, welche Leute auf den Heerſtraßen anfallen. Ich bin leider gezwun⸗
gen, Seinen ſchändlichen Stand auf meinen


