Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1826)
Entstehung
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Güte hätte, ſie zur Erbin einzuſetzen, ihm auch Gehorſam leiſten müßte, oder ſie ſollte auf ſein Vermögen verzichten; außerdem würde er nie ſeine Einwilligung zu einer Verbindung ohne ſeinen Willen geben. Helene war in Verzweiflung, und ſuchte einigen Troſt darin, daß ſie Nelſon die traurige Lage ſchrieb, in der ſie ſich befand. Der Hauptmann ge⸗ rieth, als er den Brief las, in eine unbe⸗ ſchreibliche Wuth. Er wollte ſelbſt zum Oheim reiſen, ihm ſeine Grauſamkeit vorwerfen, mit Scipio ſich ſchlagen, ohne weiter an die Fol— gen dieſer Handlung oder das Alter des Ober⸗ ſten zu denken, welches ihn vor dergleichen Anfällen ſchützte. Alle Klugheit von Herrn und Madame Darey würde ihn kaum von ei— ner Thorheit zurückgehalten haben, wenn nicht ein zweiter Brief ſeinem Herzen die Hoffnung wiedergegeben hätte. Dies war ſein Inhalt: „Beruhigen Sie ſich, geliebter Nelſon;

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