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Adele ward aber nach und nach bedenk⸗ lich über ihre Rolle:„muß nicht Derville,“ ſprach ſie zu Fulvia,„mich für recht leicht⸗ ſinnig halten, nach dem, wie ich ihm heute erſchienen bin, und wird er mich nicht für ſo eine flüchtige Bekanntſchaft anſehen, die ihn für ſeine Langeweile bei Madame Armand auf Augenblicke entſchädigt, ohne daß er mich lie⸗ ben oder achten kann. Oder wenn er mich wirklich liebt, iſt es da nicht Unrecht, ihn in ein Netz zu locken, wo er am Ende nur ver— ſpottet und gekränkt wird?“
„„Wirklich, das ſind ſehr weiſe Bemer⸗ kungen,“ ſagte Fulvia halb ernſthaft,„aber er⸗ laube mir, Dir zu erklären, daß ſie unrichtig ſind: wenn Derville Dich nach dem Schein beur⸗ theilt, ſo wird er ſein Unrecht einſehen, ſo— bald er erfährt, wer Du biſt; und liebt er Dich wirklich, woran ich nicht zweifle, ſo wird er mit uns über die Mittel lachen, die wir ge⸗


