Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1826)
Entstehung
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gen Mann: man ſagt, er wird einmal große Güter bekommen, die aber ſein Vater bei ſeinem Tod ihm in ſolcher Zerrüttung hinter⸗ laſſen, daß er jetzt, da ihm die Mittel fehlen, ſeine Angelegenheiten in Ordnung zu bringen, nur ein ſehr geringes Einkommenhat: des⸗ halb nun thut er ſo zärtlich mit der Witwe; ſie ſoll ihm ihre Hand reichen, und dann mit ihrem Vermögen die Schulden bezahlen, die auf ſeinem Erbtheil ruhen. Die Liebenden ſehn ſich nur Abends bei der Witwe, und das Ganze geſchieht ſehr geheimnißvoll. Sie wech⸗ ſelt auch zärtliche Briefe mit Derville(ſo heißt nämlich ihr Adonis): der Beſteller derſelben

iſt der Bediente der Madame Armand, deſſen alte Tante in meiner Mutter Dienſt ſteht,

und von dieſer habe ich die ganze Geſchichte erfahren. Sie zeigte mir erſt neulich Abend den Geliebten, als er eben zu ſeinem gewöhn- lichen Stelldichein ging, und ich muß ſagen,