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Drei Weiber : eine Novelle / von dem Abbè de la Tour. Aus d. franz. Manuskript übers. von L. F. Huber
Entstehung
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dorn und dunkelm Eibiſch ſtand ihr Sohn, deſ⸗ ſen Herr, der einzige Sohn von dem Herrn des Dorfs, weiter entfernt oder beſſer verſteckt war; denn ihn ſah man nicht.

Was ſoll aber dieſe Harfe bedeuten? fragte Emilie Joſephinen, wie ſie wieder auf ihrem Zimmer waren; iſt es ein Geſchenk? und von wem kann es kommen? Ich vermuthe wohl etwas, weiß aber nichts; war Joſephinens Ant⸗ wort. Was vermutheſt du? Sie werden wohl wahrgenommen haben, gnädiges Fräulein, daß Heinrich mir alle Tage Waſſer ſchöpfen, Holz tragen, und die Ziege melken hilft. Ich habe einen jungen Menſchen bemerkt, von dem du mir ſagteſt, es wäre der Sohn unſerer Wirthsleute Nun das iſt eben der Heinrich, von welchem ich ſpreche; der junge Menſch iſt die Gefälligkeit ſelbſt, das erwirbt Vertrauen: ich habe ihm geſagt, daß Sie ſonſt wie ein En⸗ gel auf der Harfe geſpielt hätten, daß aber Ihr Inſtrument zerbrochen wäre. Heinrich kann ſich doch aber die Harfe nicht verſchaft haben,

die wir im Garten fanden Und die jezt