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lich betrachten. Man hat keine Mühe, uns zu überzeugen daß Gott unſre Hand— lungen richtet, wie wir ſie ſelbſt richten, und dies giebt ein Anſehen, eine Sanktion mehr für Geſetze, die uns ohnedem alles vorſchreibt. Endlich wird der Begriff der Pflicht dergeſtalt mächtig und ſtark, daß er eine oder die andre ſeiner Grundlagen ver— lieren könnte, und darum nicht weniger be⸗ ſtehen würde. Er unterwirft ſich nicht al— lein unſre Handlungen, ſondern unſre Ab⸗ ſichten, unſre Neigungen, und ſelbſt unſre „geheimſlen, flüchtigſten Gedanken. Man
„erröthet, iſt man allein, über einen vort—
bergehenden Einfall, den niemand je arg⸗ wöhnen wird; und ich fühle daß ich vor Reue ſterben könnte, einer böſen That we— gen, die ich verſucht hätte, und die ich ver⸗
hindert worden wäre zu begehen.


