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Drei Weiber : eine Novelle / von dem Abbè de la Tour. Aus d. franz. Manuskript übers. von L. F. Huber
Entstehung
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ſtändig die Idee von dem was wir gut fänden, daß die andern Menſchen wären und thäten, mit der Idee von dem was ſie gut fänden daß wir wären und thäten, vermiſchen, ſo daß ſich ein Gewiſſen in uns bildet, deſſen Elemente wir unmög⸗ lich wieder zu erkennen wiſſen. In unſrer Kinoheit ſtraft uns ein Lehrer, weil wir ihm ſeine Feder entwandt, und den Raub abgeläugnet haben; zugleich, indem er uns ſtraft, droht er uns auf unſre ganze Le benszeit mit dem Haß und der Verachtung aller Menſchen, wenn wir ſtehlen und lü⸗ gen. Da haben wir alsbald Begriffe und⸗ Beſorgniſſe, die ſich in dem Verhältniſſe von Urſachen und W Würkungen mit einander ver binden. Eine Handlung bietet ſich fortan unſrer Vorſtellung als ſtrafbar und haſ⸗ ſenswürdig dar, während daß wir eine

andre immer als vortheilhaft und rühm⸗