. 2⁰3 ſie! Aber nicht einmal gewiſſe Schrecken, die ich ſonſt wohl kannte, die mir jetzt freundliche Erſcheinungen dünken würden, kann ich mehr wiederfinden. Die Winde pfeifen, die Wetterfahnen, die Nachteulen ächzen in Sachſen wie in Frankreich; aber ſie geben mir keine Täuſchungen mehr. Ich
ſehe und höre nichts mehr, weder am Tage
noch in der Nacht, in keinem verfallnen Ge⸗ bäude, in keinem düſtern Schattengang. Sein Geiſt iſt zerſtört; den meinen wird auch bald Zerſtörung empfangen.— So lebt die Unglückliche von ihrer Trauer, mit einer Mutter, die ſie verachtet, und mit dem al⸗ ten Sekretair, dem ſie Mühe hat zu verge⸗ ben, daß er es war, der einſt dem Mar⸗ quis die Augen öfnete. Sie hat indeſſen eine Art Zuneigung und Achtung für ihn. Wenigſtens hat er, was ſie liebt, zu ſchätzen,
was ſie haßt, zu kennen gewußt; er be⸗


