188 dem Schloſſe bei ihrer Ankunft vorging⸗
Dieſe Stelle der Geſchichte mahlte mir Ho⸗
norine nie aus, weil die Züge da eben ſo
lächerlich wurden, als ſie finſter waren. Als es Abend geworden war, und der Marquis
aufbrechen wollte, ſagte Honorine zu Floren⸗ tin: Bleib hier! bleib bei Deiner Schwe⸗ ſter, daß ſie Dich bediene, Dich pflege, Dich ſehe; gieb ihr irgend ein Mittel an, daß ſie ſich an ihr Schickſal gewöhne! Laß mich ei⸗ nige Süßigkeit in unſern neuen Verhältniſ⸗ ſen finden.— Ach, ſagte der Marquis, er⸗ lauben Sie, daß er dieſen Abend wenigſtens mich nicht allein wieder nach Hauſe gehen kaſſe! Wenn Sie wüßten, was ich empfin⸗ de.— Und ich, mein Herr, ſagte Ho⸗
norine höhniſch, glauben Sie denn, ich fühl⸗
te nichts?— Ich komme morgen früh wie⸗ der, ſagte der junge Mann. Bei allem,
was da vorging, verhielt ſich Frau von


