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fe.— Nein, ſprach Honorine, ich glaube Dir; ich kann mich nicht einmal darüber ver⸗ wundern. Es mußte ſo ſeyn, und ich hätte es muthmaßen ſollen. Ich glaube faſt, der Abbé hatte es gemuthmaßt. Woher hätten wir eine ſolche Übereinſtimmung, eine ſo voll⸗ kommne Sympathie genommen? Warum hätten wir die nämlichen Geſänge, Farben, Gerüche vorgezogen, wären wir nicht von den nämlichen Eltern gebohren? Deine Schwe⸗ ſter mußte ich ſeyn, um Dich zu lieben, wie ich Dich liebe.— Florentin reichte Hono⸗ rinen eine ſeiner Hände hin, ohne ſie aber anzuſehen.— Wenn ich thätiger war wie
Du, hob ſie wieder an, ſo war es nur, weil
ich mehr vermochte.— Ich vermochte nichts, ſagte Florentin; auch ich hätte alles für Dich gethan! Und Thränen floſſen aus ſeinen Augen.— Nicht weinen! ſagte Honorine, indem ſie die Hand küßte, die ſie in den ih⸗


