79 welcher Art von Muth wir bedürfen wer⸗ den!— Was giebt es denn? Du erſchreckſt mich.... Was erfuhrſt Du? was haſt
Du mir zu ſagen?— Mein Bater— Wer?— Iſt auch der Deinige; Deine Mut⸗ ter iſt die meine. Wir ſind beide die Kinder des Marquis und Deiner Mutter.— Nach⸗ dem er dieſe Worte mit ſchwacher, zaudern⸗ der Stimme ausgeſprochen harte, ſenkte Flo⸗ rentin, ſitzend, ſeinen Kopf, und bedeckte ſich das Geſicht mit beiden Händen. Honorine blieb einige Augenblicke ohne zu ſprechen. Woher weißt Du es? ſagte ſie endlich mit ziemlicher Faſſung.— Du ſiehſt dies Por⸗ tefeuille, erwiederte Florentin; war es Nach⸗ läſſigkeit, und hatte man deſſen Inhalt ver⸗ geſſen, oder war es Abſicht, mich zu unter⸗ richten: es iſt mir offen, wie Du es gier ſiehſt, eingehändigt worden. Da, lies dieſe vor Alters geſchriebenen, allzudeutlichen Brie⸗
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