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Honorine von Üserche oder die Gefahr der Systeme : eine Novelle / von dem Abbè de la Tour. Aus d. franz. Manuskript übers. von L. F. Huber
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32 „noch bei ihrer Toilette ſeyn, und ich hätte „Zeit, Sie zu ſprechen.⸗

Ich eilte, mich an einem andern Orte loszumachen, und um halb zwei Uhr war ich bei Frau von liſerche. Ihre Tochter kam, mich zu empfangen. Sie ſehen meine Trauer, ſagte ſie, und Sie wiſſen, welchen unerſetzlichen Verluſt ich erlitten habe. Zu meinem Kummer gehört auch noch, daß ich ein Kind meines Alters verlaſſen mußte, das außer Ihnen und mir, keine Freunde auf Erden hat. Sein Unglück feſſelt mich noch mehr an ihn, als ſeine unendliche Liebens⸗ würdigkeit; man verbirgt ihm ſeinen Vater: vielleicht hat er, wie ich, keinen Vater mehr. Herr de la Touche, dem es ſo leicht geweſen

wäre, ſich ſeiner anzunehmen, der ſo oft bei

dem Hauſe, das er bewohnt, bei dem Gärt⸗

chen, wo er ganz allein ſpielte, vorüberge⸗

gangen iſt, hat nie geſucht, ihn in der Nähe zu