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den hochmüthigſten Blick, die gebieteriſchſten Gebehrden; ſelbſt ihr Gang drückte Stolz und Herrſchaft aus. Jungfer Thereſe, die
ihr mit den Augen folgte, zitterte, blieb un⸗
beweglich ſtehen, und gelobte im Herzen die
tiefſte Unterwürfigkeit gegen diejenige, über welche ihr die Aufſicht übertragen war. Welche elende Wahl, wird man ſagen, hat⸗ te Herr von Uſerche da getroffen? Er mußte ſehr blind ſeyn.— Honorine meint jetzt, das ſei vielleicht der Fall nicht geweſen. Sie erinnert ſich, von ihm gehört zu haben, er wünſchte nicht, daß ſie in einer gänzlichen Unwiſſenheit alles Laſters bliebe. Man ſtellt den Weibern ſo viele Fallen, ſagte er, daß es gut iſt, wenn ſie mit denſelben bekannt werden; und führen ſie ſich ſchlecht auf, ſo ſei es dann, weil ſie es nicht anders haben wollen. Kommt mir nicht mit euern Gän⸗
ſen, fuhr er fort; wenn ſie fallen, ſtehen ſie


