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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
Entstehung
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ten Etage mit geoͤltem Papier bezogen waren und ohne Zweifel Leuten zum Aufenthalt dien⸗

ten, die in Gold und Seide arbeiteten, und

zu ihrem Geſchaͤfte ein ſchwaches und gebro⸗ chenes Licht noͤthig hatten. Der Eingang war eng und niedrig, die Thuͤre, von dickem Holze, war mit viereckigen Feldern und mit großen rundkoͤpfigen Naͤgeln verziert, die zugleich zur Befeſtigung dienten. Ein meſſingenes Frazen⸗ bild hing in der Mitte, und diente als Ham mer zum Anklopfen.

Aymar de Rochegude klopfte zweimal mit dem Hammer gegen die Thuͤre, und ſogleich

dhoͤrte man im zweiten Stockwerke ein Fenſter 5

knarren, und eine ſanfte Stimme die rief:

Seyd Ihr es, Signor Aymar, ich komme

ſchon. Sogleich ward es hell auf der Treppe, und das herabgetragene Licht brach ſich an den großen Fenſtern des gegenuͤberlie⸗ genden Hauſes. Mit langgehaltenem Tone, einem Seufzer aͤhnlich, oͤffnete ſich die Thuͤre. Dina, in all' ihrem Glanze, erſchien; der ſchwarze Hintergrund hob ihre Geſtalt noch mehr hervor; ſie war mit einem kurzen Rocke

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111 Hauſe, deſſen Fenſter bis zur achten und neun⸗