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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
Entstehung
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ſah mich um, und ſtand allein auf dem ver⸗

laſſenen Platze; die Muſik hatte aufgehoͤrt, die

Menge war auseinandergegangen. Ich ver⸗

wuͤnſchte meine ungeſchickte Zerſtreutheit, all

mein Gluͤck war verſchwunden, meine Leiden⸗ ſchaft, ſo ſchnell entſtanden, fiel eben ſo ſchnell

in Truͤmmern.

Wie ſchmerzlich, ein gleichbeſtimmtes We⸗

ſen zu begegnen, das uns unwiderſtehlich zu

ihm hinzieht. Man ſieht es, man beruͤhrt es, ein Wort, ein Blick, und die Liebe hat ihre Wurzeln geſchlagen. Doch, waͤhrend Seufzer unſern Buſen heben, waͤhrend die Blicke zum Himmel ſich richten, iſt die ſchoͤne Erſcheinung verſchwunden. Fuͤr mich hat der Gedanke, die Glanzgeſtalt nie wieder zu er⸗ blicken, die uns erſt geblendet, etwas unend⸗ lich ſchmerzhaftes; mich erfuͤllt es mit Weh—

muth, zwei Weſen zu ſehen die fuͤr einander

geſchaffen waren, um ſich zu begluͤcken hier und jenſeits, und ſich auf immer verloren, um vielleicht ein ungluͤckliches Daſeyn hinzu⸗ ſchleppen, ohne je wieder eine Seele zu fin⸗ den die empfinde wie die ihrige, ein Herz das gleich dem ihrigen ſchlage.

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