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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
Entstehung
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keine Antwort: Bertholin hatte ſeine Bedien⸗ ten mit ſich genommen.

Immer verwirrter wurden die Unſſttaͤnde, die arme Apolline wußte ſich nicht mehr zu rathen:— Sollte er weg gezogen ſeyn? fragte ſie ſich, ich haͤtte es hoͤren muͤſſen. Haͤtte er gar Paris vielleicht ganz verlaſſen, und vor ſeiner Abreiſe jenen ſchaͤndlichen Be— trug mit einem ſeiner Freunde gegen mich verabredet? Nein! nein! es iſt unmdglich. Er waͤre zu falſch, zu elend! Nein! Ber— tholin iſt gefuͤhlvoll und wahr... Wo finde ich den Schluͤſſel zu dieſem allem? In ihrer Verwirrung ſetzte ſie Zweifel in ſich ſelbſt, ſie fragte ſich ob ihr Auge ſie nicht in der Finſterniß getaͤuſcht habe, und ob es doch nicht vielleicht Bertholin ſelbſt war, der ihrer geſteigerten Einbildungskraft ſich anders dar— ſtellte. Und doch, es waren ſeine Zuͤge nicht, ſie hatte nicht getraͤumt, das war nicht ſeine Stimme, das waren nicht ſeine Manieren; o nein! er war es gewiß nicht.—

Etwa eine Woche nach dieſem ungluͤcklichen Ereigniſſe erhielt Apolline einen Brief von

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