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Die Macht des Geschickes : drei Erzählungen aus dem Französischen / von Champavert
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rede mit mir, biſt du es, Bertholin? biſt du es?

Laſſe mich dein Geſicht beruͤhren, Bertho⸗ lin hat keinen Bart, allmaͤchtiger Gott, wenn ich betrogen waͤre. 1

Meine Schoͤne, ſagte nun der Raͤthſel⸗ hafte mit ſeiner wahren Stimme, die Moral von dieſem iſt, daß man ſeine Liebhaber nicht ohne Licht empfangen muß.

Bei dieſen unbekannten Toͤnen ſtuͤrzte Apol⸗ line zuſammen.

Als ſie von ihrer Ohnmacht wieder er⸗ wachte, ſchleppte ſie ſich ohne Geraͤuſch zum Fenſter hin; ein Strahl des Mondlichts fiel in das Zimmer und beleuchtete den Kopf des Unbekannten, der in einem Lehuſeſſel in tie⸗ fem Schlafe lag. Zitternd betrachtete ihn Apolline: er war ſchwarz gekleidet, ſein blei⸗ ches Geſicht, mit rothen Haaren beſaͤet, vor gebeugt; ſeine Augen waren hoͤhlenartig, ſeine Naſe lang und ſpitz; er trug einen Bart viereckig zugeſchnitten, gleich zwei Hoſenſtegen.

Wer iſt dieſer Menſch, rief die Ungluͤck⸗ liche. O, der elende Bertholin, er hat mir

dieſe Schmach bereitet!... an wen ſoll ich