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ſo
— Oeffne Apolline, ich bin es.
— Welcher Ich?
— Bertholin!
Alsbald oͤffnete ſich die unheilvolle Thuͤre, ihre Angeln kraͤchzten gleich dem Knarren ei⸗ ner Wetterfahne.
— Verzeihe, lieber Bertholin, wenn ich dich ſo unpaſſend ohne Licht empfange, du weißt, ich bin arm und habe keine Vorhaͤnge an meinem Fenſter; meine Nachbarn koͤnnen alles bei mir ſehen. Warum waͤhlteſt du auch dieſe ſpaͤte Stunde?
— Den Tag uͤber habe ich den Kopf ſo voll von Geſchaͤften, und der helle Sonnen⸗ ſchein paßt ſchlecht zu traulichen Ergießungen: was iſt die Liebe ohne den Schatten der Nacht, was iſt die Liebe ohne Geheinmniß?
— Ich kann dir nicht widerſprechen, denn ich liebe Gott nie ſo ſehr als bei Nacht, oder in einer dunklen Kirche.— Aber du hu⸗ ſte ſt, mein Freund?
— Ich mußte lange warten, bis ich bei dem Pfarrer eingelaſſen wurde, und habe mir einen Huſten zugezogen der mir viel zu ſchaffen macht..


