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eines Tages von ihren Zwiſtigkeiten mit dem Direktor ſpra⸗ chen, ſagte ich zu ihnen, ſie würden wohlthun, nach Ve⸗ nedig zurückzukehren, um die Wirkungen der Excommuni⸗ cation zu vermeiden, welche ſie ſich zugezogen.
Bei dieſem Schritte, erwiderte der Hartnäckigſte, wür⸗ den wir nichts weiter gewinnen, als eine Abſolution und einen andern Superior, aber das iſt nicht unſer Wunſch. Wir erwarten andere Lazariſten aus Konſtantinopel, um ein neues Kloſter in Trieſt zu gründen.
Aber unter welchen Bedingungen würden Sie ſich dazu verſtehn, in Ihr Kloſter nach Venedig zurückzukehren?
Zunächſt müßte der Prior ſich den Schatz unſers Or⸗ dens wiedergeben laſſen, den er dem Marquis Serpos an⸗ vertraut hat; er hat nicht das Recht, ohne unſere Einwil⸗ ligung über dieſe Summe zu verfügen. Dieſer Serpos, ein armeniſcher Kaufmann, braucht blos Bankrott zu ma⸗ chen, um unſere ganze Anſtalt zu Grunde zu richten.
Wollen Sie mir die Verfolgung Ihrer Reclamation anvertrauen? Haben Sie noch andre?
Das Uebrige betrifft nur einige Punkte der Diszi⸗ plin, über welche wir uns leicht verſtändigen werden.
So knüpfte ich die Unterhandlungen an; ich machte daraus einen Bericht, welchen ich dem Konſul übergab. Er ſchickte ihn dem Gerichtshofe, welcher mir lange darauf ant⸗ wortete, der Prior würde Mittel finden, die ſtreitige Summe in der Bank niederzulegen, zuvor aber wünſche er zu wiſ⸗ ſen, über welche Punkte der Disziplin die vier Fluͤchtlinge ſich zu beklagen hätten.
Dieſe Antwort vereitelte meine Anträge. Ich beſchloß daher auch, nicht weiter zu gehn, es war augenſcheinlich, daß die Parteien ſich nicht verſtändigen würden. Ich wurde vollends beſtimmt, die Sache aufzugeben, als der Graf von Wagensberg gegen mich äußerte, er ſei über meine For⸗ derungen erſtaunt und betrübt; er fügte hinzu, ich könne dieſen Plan nicht durchführen, ohne dem Intereſſe eines Staats zu ſchaden, der mich gut aufgenommen, und es ſei meine Pflicht, ſo zu handeln, wie ich ſelbſt behandelt
worden.
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