Teil eines Werkes 
17. Bd. (1851)
Entstehung
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erkauft; ſein Wagen ſteht mir acht Tage zur Verfügung; hier iſt die Quittung.

Sie ſagte dies Alles mit einem leichten und liebens⸗ würdigen Tone der Tyrannei, der mir nicht mißfallen konnte. Was konnte ich anders thun, als mich ihrer Laune unter⸗ werfen?

Indeß rieth mir die Klugheit auf meiner Hut zu ſein, und ich ſagte:

Ihr Argus wird ſicherlich dem Grafen von Riela mel⸗ den, daß wir zuſammen geſpeiſt haben.

Deſto beſſer.

Das heißt deſto ſchlimmer.

Der Herr findet ſich dadurch wohl bloßgeſtellt oder hat Furcht?

Wenn ich Furcht habe, ſo habe ich ſie Ihretwegen; ich möchte nicht die Veranlaſſung zu einem Bruche geben, der Ihnen nachtheilig werden würde.

Das iſt ſehr zart, aber beruhigen Sie ſich. Je mehr ich den alten Grafen reize, deſto mehr liebt er mich, und jede unſrer Verſöhnungen kömmt ihm theuer zu ſtehn.

Sie lieben ihn alſo nicht?

Ich ihn lieben? Wofür halten Sie mich? Einen Narren der mich unterhält!

Der Sie mit Geſchenken überhäuft, der Ihnen alle Rückſicht erzeigt, und Ihnen zu Liebe allen Mächten Spa⸗ niens die Spitze bietet.

Durch dieſes Benehmen befriedigt er ſeine thörichte Leidenſchaft, und Sie meinen, ich ſollte ihm Dank dafür wiſſen? 1 Man wird Sie für undankbar halten.

Was liegt mir an der öffentlichen Meinung! Ich liebe den Grafen, um ihn zu Grunde zu richten. Leider iſt er ſo reich, daß die Sache mir unmöglich ſcheint.

Sie ließ Karten bringen und wir ſpielten a la primera, ein Hazardſpiel, welches aber ſo complicirt iſt, daß feines Spiel und Geſchicklichkeit nichts helfen; man muß Alles dem Zufall überlaſſen. Ich verlor einige zwanzig Piſtolen, welche ich in Betracht meiner Finanzlage mit bitterſußem

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